Facherzieher für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche


Facherzieherin für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche/
Facherzieher für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche

Diese Fortbildungsmöglichkeit kann zur Zeit nicht angeboten werden.

Ausbildungsziel

Der Facherzieher für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche nutzt seine erziehungswissenschaftlichen und methodischen Kenntnisse, um vor allem die sozialen Kompetenzen von verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen zu fördern. Er ist befähigt, in einer natürlichen Erziehungssituation des Alltags vermutliche Ursachen des Fehlverhaltens zu analysieren und angemessene helfende Handlungsmöglichkeiten auszuwählen und zu nutzen. Dabei bezieht er die Eltern, Kollegen und weitere helfende Erziehungspartner in die beratende Tätigkeit ein. Der Facherzieher ist in der Lage, unter verschiedenen Erziehungsbedingungen bei der Arbeit in Kindertagesstätten, Heimen, Horten, Einrichtungen der Jugendarbeit und Einrichtungen mit sonderpädagogischer Aufgabenstellung, die Gruppe als Mittel der Verhaltensveränderung zu begreifen und Gruppenprozesse fördernd zu gestalten. Er hilft verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen, indem er durch vielfältige handlungsorientierte Übungen, z. B. im künstlerischen, musikalischen und motopädagogischen Bereich, Möglichkeiten der Ich-Stärkung und der Bewältigung psychosozialer Probleme erschließt. Diese Angebote kann der Facherzieher auch für die präventive Erziehungsarbeit nutzen, indem er persönlichkeitsfördernde Aktivitäten stimuliert und eine entwicklungsfördernde Gruppenatmosphäre schafft.

Aufnahmevoraussetzungen

In der Regel eine abgeschlossene Ausbildung zum Staatlich anerkannten Erzieher bzw. Erzieher mit Teilanerkennung (Krippenerzieherin, Kindergärtnerin, Hort- oder Heimerzieher) sowie eine mindestens einjährige sozialpädagogische Tätigkeit.

Art und Dauer der Ausbildung

1. Variante: Der Unterricht an der Fachschule dauert ein Schuljahr, wird in Vollzeitform erteilt und umfasst ein Volumen von 1200 Stunden.
2. Variante: Der Unterricht erfolgt berufsbegleitend in Teilzeitform (ca. 2 Schuljahre) in Absprache mit den Teilnehmern.

Inhalte des theoretischen und praktischen Unterrichts

Grundlagen der Erziehung von verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen:

Sozialpädagogik, Sonderpädagogik, Sozialpsychologie, Klinische Psychologie, Medienkunde, Motopädagogik

Handlungsorientierte Interventionen:

Musiktherapeutische Übungen, Gestaltungstherapeutische Übungen,
Ergotherapeutische Übungen, Mototherapeutische Übungen

Einzugsbereich

Mecklenburg-Vorpommern

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